Auf dem Weg zum Tempel der Liebe (Vorwort)- Eine spirituelle und theosophische Reise in die schönsten Berge des Herzens

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„Es heißt, das Tuch mit Fäden weben, die aus euren Herzen gezogen sind, als solle euer Geliebter dieses Tuch tragen. Es heißt, ein Haus mit Zuneigung bauen, als solle eure Geliebte in dem Haus wohnen. Es heißt, den Samen mit Zärtlichkeit säen und die Ernte mit Freude einbringen, als solle euer Geliebter die Frucht essen. Und wenn ihr nicht mit Liebe, sondern nur mit Widerwillen arbeiten könnt, lasst besser eure Arbeit und setzt euch ans Tor des Tempels und nehmt Almosen von denen, die mit Freude arbeiten.“ (Khalil Gibran,Philosoph und Dichter, Der Prophet)

Es ist unser grausames Schicksal O` meine Geliebten. In euch allen steckt ein wunderschöner Diamant, der leider in den Tiefen unseres Ozeans versteckt gehalten wird. Wir bewegen uns alle auf einen langsamen Selbstmord hinzu. Wir sind zwar körperlich auf der Welt, aber geistig sind wir noch nicht geboren. Wir wohnen geistig im Lande der Verfluchten. Dort gibt es keine Farben, keine Schönheit, keine Jahreszeiten. Unsere Fenster sind geschlossen, und in unserem Geiste gibt es noch keinen Frühling, wo wunderschöne Blumen erblühen. Lange reiste ich umher um Gesegnete und Erwachte Menschen zu finden, doch die ganze Erdfläche dient einem Land wo nur Unbewusste Kreaturen zu Hause sind.

Ein gelehrter Meister sagte mir auf meiner Seelen  Wanderung, dass die Menschen nur ein geistiges Alter von 7 bis höchstens 13 Jahre erreichen würden. Diese Aussage führte mich zu Tränen, denn ich war zwar gerettet und gesegnet worden, doch meine Trauer war, dass ich unter diesen Pöbeln weiter leben musste, wie es Zarathustra in seinem göttlichen Werk beschrieb.

Eure Religionen und euer Gott waren die größten Lügner. Der liebende Gott wohnte bei uns im Tempel der Liebe. Im Tal der Verfluchten Menschen  herrschte Gewalt, Sklaverei und Chaos. In ihrem Lande sprach man die Sprache der Geldrechner, nicht die Sprache der Liebe.  Bei uns im Tempel der Liebe liebten sich alle Geschöpfe. Sogar der Löwe und die Antilope spielten und kuschelten miteinander.  Zutritt in den Tempel der Liebe hatten nur die Erwachten und Erleuchteten. Als mein großer Meister seinen irdischen Körper verließ, und zur Unendlichkeit fortschritt, blieb ich alleine zurück um den Tempel der Liebe zu beschützen und ihn in seiner prachtvollsten und majestätischsten Art zu lehren.

In diesem Werk, werden wir den Tempel der Liebe zu Wort kommen lassen, und alle die darin gewohnt haben und ihm angehören. Natürlich bin ich sehr traurig, hier geblieben zu sein auf der Welt, denn alle schönen Geister, Propheten und Gelehrten sind schon auf der anderen Seite des Ufers. An einem Ort welches eine Schönheit besitzt, dass ich mit Worten nicht beschreiben kann. Doch meine Zeit ist noch nicht gekommen um hinüber zu schwimmen zu ihnen. So werde ich ihre Lehre den Menschen weiterhin lehren, für diejenigen die ein schönes Herz haben und die ihre Fenster offen halten für die Liebe. Die Verfluchte Masse ist zum Bemitleiden. Die Masse ist immer blind und unintelligent. Sie folgt lieber der Hurerei und der Schleckerei.  Doch trotz allem habe ich die Hoffnung an den Menschen nicht verloren, auch wenn es sehr düster ist und uns womöglich nur noch die Auslöschung der Menschheit weiterbringen wird. Ein Fortschritt wird nur dann geschehen! Denn der Zug ist bereits lange entgleist.

In diesem Manifest werden die großen Meister unserer Menschheit wieder zum Leben erweckt werden, und ich werde mit ihnen Gespräche führen und ihre Botschaften mit den Umständen unserer heutigen Zeit gemäß neu interpretieren.

Entweder werden wir uns in den Mysterien der Liebe üben und unser Selbst und unser Ego sterben lassen um im „Lande des Nichtseins“ geboren zu werden wie es Buddha beschrieb. Oder wir werden elendig zugrunde gehen. Der Mensch muss geistig zum höchsten Geschöpf werden. Entweder werden in seinem unendlichen Geist alle springenden Brunnen zum Überfließen kommen und die Lieder der Liebenden werden erwachen, wo wir alles daran setzen werden um an den Brüsten des Lichtes zu saugen, wie es Friedrich Nietzsche in seinem Nachtlied erklärt.  Oder er wird das schlimmste Wesen sein. Eine Art Abschaum. Das Niedrigste aller Niedrigkeiten. Zu einem Tier werden kann er nicht. Denn Tiere sind unschuldig und rein in ihrem Wesen. Sie sind die Schönheit und das Abbild Gottes. So kann der Mensch nur den Himmel berühren oder ins Tal der Verfluchten befördert werden. Einen Ort zwischendrin gibt es nicht. Entweder ganz oben oder ganz unten. Denn, der Mensch ist eine Leiter zwischen Himmel und Hölle. Man kann diese Leiter verwenden um in den schönsten Himmel hinauf zu steigen, oder der Mensch bleibt ganz unten im Tal des Verfluchtseins.

Nun werde ich zur Stille hinüber gehen, denn alles andere ist eine schlechte Übersetzung der Wahrheit und den Tempel der Liebe zu Wort kommen lassen. Denn, wie sagte einst der große Sufi Meister Rumi “ Was immer ich auch über die Liebe sagen will, komm ich zur Liebe schweig, beschämt ich still“

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