Ich beobachte die Menschheit

 

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„Wieso überragen deine Bäume immer die Sterne?“ Da sagte er,“Ja, weil ich die Bäume verstehe. Ich hatte schon immer das Gefühl, die Bäume sind die Sehnsucht der Erde nach den Sternen. Weshabl sonst? Nach den Sternen zu greifen, die Sterne zu berühren, über die Sterne hinauszugehen, das ist der Wunsch der Erde. Die Erde bemüht sich nach Kräften, aber sie kann sich diesen Wunsch nicht erfüllen. Ich kann es. Die Erde wird meine Bilder verstehen, und ob ihr sie versteht oder nicht, ist mir egal.“ (Vincent Van Gogh, 1853 – 1890, Maler und Zeichner)

Ich beobachte. Menschen, die immer gestresst sind. Einige von ihnen, versuchen ihr hungerndes Kind zu ernähren. Andere von ihnen sitzen jedoch in ihren neuen Autos und tragen Sorge, was sie als nächstes kaufen.

Ich frage mich, aber was wird mit den hungernden Kindern und Tieren die frieren und krank sind? Blitz und Donner schlagen in meinem Kopf ein, ich sehne mich nach schönem Licht, aber derweil verstehe ich, während die Armen gegen den Hunger ankämpfen, sind die Reichen vor Sattheit bereits längst innerlich ausgestorben in dieser Welt!

Ich beobachte talentierte und talentlose Menschen, und diejenigen ohne Talent beherrschen die Welt ohne jeglichen Sinn für Gerechtigkeit, und ich sehe. Geld ist zu ihrem Gott geworden!

Ich beobachte die Menschen und derweil verstehe ich, dass den Armen das Kleid der Armut gegeben wird während die Reichen in Goldenen Kleidern Posaunen!

Ich schaue mir Beziehungen an, meistens nur aufgebaut auf Besitzen und Beherrschen. Wer hat wessen Hand in welcher Tasche, ist ungewiss!

Ich beobachte die Gesellschaft und sehe das Eigenschaften wie Moral, Ethik, Würde, Stolz, Treue, Ehrlichkeit, Teilen, Abgeben als Fremdwörter gesehen werden! Das Wort Liebe, jedoch gleichgesetzt wird mit dem Geldbeutel oder dem dicken Bankkonto!

Während ich dies ganze beobachte, schleicht sich Kummer und Leid in mein Herz, und es brennt innerlich, doch Derweil verstehe ich wieder:

“ Den Armen ist Liebe etwas verbotenes, den Reichen und Götzenanbetern jedoch mehrzählige gefälschte Liebesbeziehungen, ihr Schicksal in dieser Welt“!

Burak Tuncel

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