Winter in mir

 

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„Lieben bedeutet zu Sterben“. Osho

 

In der Zeit im Gefängnis versuchten die Götzendiener mich umzubringen, doch ich starb nicht. Krank wurde ich von ihrer Folter. Verlor meine Gesundheit in ihrem verfluchtem Lande, doch wieder starb ich nicht. Sehr oft schlugen sie auf mich ein, Blut kotzte ich, doch der Tod blieb mir wieder fern. Ja, ich lebte. Nur noch um dich einmal zu sehen in diesem Leben.Doch, hörte ich, dass du mit niemandem mehr redest. Niemand weis mehr wie deine Stimme klingt. Du bist in tiefer Stille wie Maria von Nazaret. Ruhig um dich ist alles geworden, sagten sie mir. Wirst du auch nicht mehr mit mir reden, oh Liebste? Werde ich deine Stimme niemals mehr zu Ohren bekommen?

Als ich in den Bergen lebte, da hörst du Nachts die hungrigen Wölfe. Ich lag meistens auf den Felsen und blickte zum Himmel. Die Sterne und die Majestät der Nacht. Immer musste ich an dich denken. Ich ,der zu einem Bandit geworden war in den Augen der Gesellschaft wollte nicht sterben bevor ich dich noch einmal sah. Deine Liebe ließ mich am Leben bleiben. Viel dachte ich daran, wie du mir Märchen erzähltest und wir von Traum zu Traum gemeinsam flogen. Die Sterne am Himmel sind so schön. Sie leben harmonisch nebeneinander. Und doch ist jeder Stern einsam und alleine und brennt in seinem eigenem Lichte. Leben werde ich für diesen einen Moment an dem wir beide zu Sternschnuppen werden. Vereint und wegfliegen werden von hier in den Tempel der Liebe.

Die Trennung von dir muss ein Armageddon für die Menschheit bedeuten. Dieser Schmerz bringt ganze Planeten zum Beben. So groß ist mein Aufschrei vor Liebe. Deine sanften und zarten Blicke bringen meine Hände zum Zittern. Mein Herz versucht die Herrschaft in meinem Inneren zu übernehmen und meine Stimme ist am Stocken. Ganz schwer werden meine Knie, wenn ich an dich denke. Diese Rosen sind für dich meine Geliebte. Dieses Herz gehört uns beiden, sei nicht traurig, weine nicht, ewig sollst du im Lande des Lachens leben. Eine Trennung ist auch aus Liebe, oh ja Geliebte, dies weis ich sehr gut, weil ich ein Liebender bin. Zur Liebe wurde ich wie es mein geliebter Meister Osho sagte. Seine Stirn möchte ich küssen wenn wir uns eines Tages sehen. Ich bin ein Schüler seiner Mysterienschule. Tief in den Welten der Mysterien verlor ich meinen Verstand um mich der Liebe zu widmen.

ja, ich fasste Mut. Denn nur der mutige kann vom Herzen lieben. Die Menschen im Verfluchten Lande können nicht zur Liebe werden. Sie sind zu vernünftig dafür. Ihre Geistlichen, Kirchen, Synagogen und Moscheen haben die Liebe umgebracht.

Du bist die Wiederspiegelung des Mondes im mir meine Geliebte. Du brachtest das heilige Licht. Die Sonne ist am Aufgehen und Zeit für mich zu gehen, ich weis. Sei nicht bedrückt. Ich bin zur Nacht geworden. Der Tag ist zu hell für mich. Am Tage wachen die Götzendiener auf und verschmutzen den Marktplatz. Zu schwach ist mein Herz, sodass er diese Bilder sich anschauen möchte, wie sich die Menschen aufführen.

Doch leider ist es Morgen Geworden. Wirst du nun gehen müssen? Ist die Zeit der Trennung gekommen oh Geliebte? Wirst du wieder meine Herz in tausend Teile zerschmettern? Doch Geh nicht. Geh nicht. Geh nicht mein Frühling. Wenn du gehst werden die Bäume ihre Blätter verlieren. Abend wird es wieder für mich werden. Ganz dunkel in meinem Geiste. Lauter Dornen werden meinem Herze Schmerzen zu fügen, wenn du gehst. Geh nicht sonst werde ich zum Herbst werden. Was wird bl0ß aus mir werden? Keine Farben und Schönheiten mehr in meinem Leben. So gehe nicht, gehe nicht meine Geliebte.

„Du hast meinen Sommer zu Winter verwandelt, schau fließende Tränen aus meinen Augen meine Leyla. Der liebe Gott soll niemanden Trennung erleiden lassen. Sogar dem liebenden Vogel im Himmel. Mit deiner Liebe hast du mein Herz zum Brennen gebracht, hast mein „Ich“ von mir genommen. Nun bin ich ein Wrack meine Leyla. Nun, schneit es auf meinem Kopf, meine Heimat ist mir nun ein fremder Ort. Egal was ich sage, alles ist umsonst. Du bist immer vor meinen Augen, Egal wo ich auch hin blicke, bist du dort. Getrennt zu sein von der Geliebten, ist wie der Tod, sag nur was wird aus mir? So ein schlimmes Schicksal, kann nur einem armen Mann wie mir wieder fahren meine Leyla.“ (Neset Ertas, türkischer Volksdichter, Sänger und Komponist, Gestorben 2012)

Doch auch wenn mein Herz nicht möchte, dass du gehen sollst, ist es mein Verstand, der weis dass du gehen wirst und gehen sollst. Der Tempel der Liebe ist leider nicht dein Zuhause. Lange versuchte ich das nicht wahr zu haben. Deine Welt ist im Tal der Verfluchten. Im Tempel der Liebe sind wir reine Wesen. Unsere Welt ist voller Liebe. Befreit sind hier die Wesen von Habgier und ihren weltlichen Trieben. Deine Welt ist bestimmt von Luxus und des Profits. Zu schön erträumte ich mir dich. Du läufst den Dornen hinterher. Die Rosen waren dir egal. Wir hier im Tempel sind leider arm. Ich könnte dir also nichts bieten, was dich glücklich machen könnten. Was ich zu geben hätte wäre kein Gold oder Silber. Du kannst mein Herz haben und meine weisen Worte. Mehr habe ich nicht zu bieten meine Schöne. Schön und hübsch bin ich nicht. Es ist besser dich ziehen zu lassen. In deiner Welt verehrt man das künstliche, das Tote. In deiner Welt rennen die Menschen dem Mammon hinterher. Ich bin nicht der Richtige für dich. Du verdienst Götzendiener, die dir den harten Weg zeigen und deine Schönheit ausnutzen. Diese Zeilen zu schreiben bringt Berge und Ozeane zum Beben in mir. Tränen fließen, doch so ist nun mal das Gesetz der Liebe.

Oh liebste Mama, es war bestimmt ein dunkler Tag an dem ich geboren wurde. Schau Mama, meine Taschen sind leer und Gold besitze ich auch nicht. Du wolltest immer, dass ich heirate. Doch sehe doch, die Frauen des Landes der Götzendiener verehren solch Menschen wie mich nicht. Ihre Welt ist böse und hart. Das Weiche ist das Wahre und Schöne. Dies sehen sie aber nicht.Liebe ist ein Fremdwort in ihrer Welt.  Ich habe nur dieses eine Leben und widme mich dem Tempel der Liebe, auch wenn ich dafür alleine bleiben muss. Ich tue es für die Kinder des Regenbogenlandes, damit sie ihre Hoffnung nicht verlieren.

Die Liebe ist ein Kind der Freiheit sagt ein bekanntes Sprichwort eines Liebenden Dichters. Doch meine Geliebte, du fürchtest dich vor der Freiheit. Du möchtest lieber Sklave des Geldes und des Ruhmes sein. Deine Augen, deine Zartheit brachten mich dazu die Liebe zu erfühlen. Dafür danke ich dir, doch leider sind wir aus verschiedenen Welten.

So weine nicht meine Augen. Sie ist nicht die Heilung deiner Wunden. Verstehe dies bitte.

In tiefer Trauer ist mein Herz in der Stunde der Trennung von dir. Gesegnet sollen die Wege sein, auf denen du laufen wirst. Da ich den Ende des Weges sehen kann und dich der Weg in das Verfluchte Land führen wird, so wünsche ich dir das Schönste. Was soll ich sagen? Der Tempel der Liebe ist zu rein und schön für dich. Du kannst womöglich auch nichts dazu. Geboren wurdest du in deren verfluchtem Land. Es ist nicht einfach Konditionierungen abzulegen. So folgst du nur dem Weg deiner Eltern und Ahnen, die stets die Liebe verleugneten. Ich danke dir, Lebe wohl…. Mögen deine Wege stets offen und voller schönen Blumen sein……

 

„Verrückt wurde mein Herz  von deinem bezaubernden Antlitz, du brachtest den Baum der Erkenntnis zum frieren in mir, ich verlor meine Blätter in deiner Sehnsucht, Am Weinen ist der Wald nun wo du mit mir spazieren warst. Laufe über die Brücke bevor sie einbricht, trennen sollen sich unsere Wege. Denn wenn du mit mir hier bleibst, wirst du nur unglücklich werden.

 

 

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