Der Staubsauger und das Ego

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Sie behaupten, unsere Erde gehört ihnen. Seht Brüder, der Frühling ist da. Die Sonne hat die Erde umarmt. Bald werden wir die Kinder dieser Liebe sehen. Jeder Same, jedes Tier ist erwacht. Diesselbe Kraft hat auch uns geboren. Darum gewähren wir auch unseren Mitmenschen und unseren Freunden, den Tieren, die gleichen Rechte wie uns, auf dieser Erde zu leben. Aber hört Brüder. Jetzt haben wir es mit einer anderen Art zu tun. Sie waren wenige und schwach; jetzt aber sind es viele und sie sind stark und überheblich. Es ist kaum zu glauben, sie wollen die Erde umpflügen. Habgier ist ihre Krankheit. Sie haben viele Gesetze gemacht und die Reichen dürfen sie brechen, die Armen aber nicht. Sie nehmen das Geld der Armen und Schwachen, um die Reichen und Starken damit zu stützen. Sie sagen, unsere Mutter die Erde gehöre ihnen; sie zäunen uns, ihre Nachbarn, von unserer Mutter ab. Sie beschmutzen unsere Mutter mit ihren Gebäuden und ihrem Abfall. Sie zwingen unsere Mutter, zur Unzeit zu gebären. Und wenn sie keine Frucht mehr trägt, geben sie ihr Medizin, auf das sie auf’s neue gebären soll. Was sie tun ist nicht heilig. Sie sind wie ein Fluss zur Zeit des Hochwassers. Im Frühling tritt er über die Ufer und zerstört alles auf seinem Wege.“
(Sitting Bull, Lakota)

 

Etwas majestätisches fehlt den meisten Wesen auf dieser Welt. Stattdessen besitzen sie etwas, was eigentlich nicht da sein sollte. Es ist ihre Eitelkeit und Arroganz. Sie sind gefangen im Lande des Ego. Dort ist es sehr kalt und dunkel. Der große Mystiker Udallaka sagt, „Eine Frage, Hast du das Eine gelernt, durch dessen Kenntnis alles erkannt wird? Und durch dessen Unkenntnis alles Wissen vergeblich ist, ja sinnlos, nur eine Last, keine Hilfe sondern schädlich?

Es macht mich sehr traurig in diesen dunklen Tage und im letzten Abschnitt der Menschheit zu sehen, wie sehr die Menschen künstlichen und toten Dingen hinterher rennen und vor sich selbst flüchten. Das Chaos in der Welt ist nur ein Spiegel ihrer Innenwelt. Der Ursprung allen Wissens ist die Leere. Das Nirwana wie es Buddha nennt. Solange die Menschen sich nicht in dieser göttlichen Leere auflösen und bereit sind die Mysterien der Existenz zu erkunden und die Welt als eine Familie zu sehen, wird das Leid und das Drama auf der Erde fortgeführt werden. Nur wer bereit ist sein Leben zu verlieren, der wird es gewinnen, sagte einst der große Mystiker Jesus von Nazareth. Ein Wesen welches das Licht der Ewigkeit gesehen hat, wird niemanden ausbeuten oder beherrschen wollen. Er lässt sich mit den Winden der Existenz leiten zum Tempel der Liebe, wo es keine Spaltung und Dualität gibt.

Die Intellektuellen Menschen sind in einem tiefen Schlaf. Sie kennen die Wunder der existenziellen Lehre und Liebe nicht. Sie leben aus dem Verstand heraus und wenn keiner sie aufhält werden sie unser Ende sein. Die Existenz ist eins. Alles ist eine Einheit. Und Menschen, die aus dem Intellekt heraus leben spalten die Einheit des Universum und sind damit Gewalttätig. Die Liebe ist eine Erfahrung des orgasmischen mit dem Ganzen. Doch die Intellektuellen sind gefangen in ihrem Verstand. Ihre Philosophien werden unseren Tod bedeuten, da sie die Mehrheit der Menschen bilden. Ihre Ignoranz und Arroganz ist nicht zum Aushalten. Ihre Aura ist künstlich, und doch kann ich sie entlarven. Auch wenn sie die ganze Welt täuschen, so können sie nicht die Weisheit des Herzens hereinlegen. Überall wo das Ego lebt, ist die Welt eine Hölle. Es ist eine Haltung der Menschen, kein Ort. Erst ihre Haltung über das Ego macht den Ort wo sie sich befinden zu einem grausamen Ort. Eine Person ohne Ego ist leer. Leer von einem „Ich“. Diese Wesen sind das Salz der Erde. Ohne sie würden wir keine Luft bekommen inmitten in diesem Chaos heute. Die Übermacht der weltlich orientierten Menschen hat eine traurige Welt erschaffen. Es ist die Zeit des Verfalls und des Übels. Das Zeitalter der Perversionen hat leider begonnen.

Meine Bestimmung war es den Menschen als Staubsauger zu dienen, damit sie ihr Ego wegfegen können. Es scheint als hätte ich versagt, wenn ich mir den Werdegang der Welt heute anschaue. Noch nie war es dunkler unter den Menschen wie heutzutage, so kommt es mir vor, wenn ich jedes Mal aufs Neue gegen eine Wand renne.

Die ganze Existenz ist erleuchtet, nur der Mensch nicht. Es heißt, dass an dem Tag wenn der Mensch sein eigenes, wahres Wesen erkennt, wird er auch die Existenz erkennen und das alles eigentlich „Eins“ ist.

Alle äußerlichen Revolutionen auf der Erde verwandeln sich am Ende zu Gewalt, weil der Mensch sein Inneres nicht verändert. Alle äußerlichen Revolutionen und Systeme sind verdammt zum Scheitern. Die Revolution und Rebellion muss in jedem Individum stattfinden. Die Mensche scheinen zwar zu existieren, aber innerlich sind sie nicht existent. Der Mensch hat den Kontakt zur Schöpfung verloren. Der Mensch sollte so schnell wie möglich die Sprache der Liebe erlernen. Alle anderen Sprachen werden uns im Verfluchten Tal elendig zugrunde gehen lassen…..

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