Die Rose der Freunschaft

vlc00009 Kemal Sunal, Schauspieler, Bild Quelle: Google

„Die Menschen unterwerfen sich aus Gewohnheit allem, was Macht haben will.“ (Friedrich Nietzsche, Anzeichen höherer und niederer Kultur)

 

Reicher Götzendiener,  lass mich diese Blume dir überreichen. Rieche doch mal an ihr! Kannst du es erfühlen? Wie diese Schönheit der Natur zu dir redet? Sie zeigt sich in all ihrer Schönheit und öffnet ihr Gewand, nur damit du ihre Schönheit in der schönsten Pracht erkennen kannst. Im Geben wird sie glücklich. Ihre Freunde sind die Mutter Erde aus der sie geboren wurde, die Sonne und der Regen. Sie ist eine Manifestation der Schönheit auf Erden.

Oh nein, ich weis jezt genau was du denkst! Du denkst dir, wie kann man diese Rose am besten Vermarkten und am meisten Profit erwerben?Doch du irrst, Gnädiger.Und Doch kannst auch du nichts für diese Gedanken, denn du wurdest über Jahrhunderte hinweg so konditioniert und geformt. Deine Ahnen haben dir sehr schlechtes angetan und den Naturvölkern der Welt. An den Händen deiner Vorfahren klebt Blut der Indianer. So komm, lass uns eine Dusche in der Natur machen, im seligen Regen. Du wirst sehen, es werden sich neue Horizonte in deinem Wesen öffnen. Befreie dich, Gegenspieler des Lebens zu sein und werde zum Mitspieler in schönen Welten. Ja, ich sehe die Armut in deinen Augen. Na komm, lass uns gemeinsam weinen und uns Umarmen. Ja, die Kinder des Regenbogenlandes würden es sehr lieben, glaube mir.

Ja, es heißt, dass ich Verrückt wurde und ein sehr armer Philosoph bin, aber weißt  du? Arm fühle ich mich nicht. Ganz im Gegenteil. Ich durfte von den schönsten Wundern des Lebens kosten, und weißt du was? Nichts davon hat irgendetwas gekostet oder war zum Kaufen oder konsumieren. Du glaubst mir nicht, dann schau auf zum Horizont. Es heißt in Friedrich Nietzsches Zarathustra. „»Du grosses Gestirn! Was wäre dein Glück, wenn du nicht Die hättest, welchen du leuchtest!“ JA, die Sonne wäre traurig wenn sie ihre Wärme nicht mit den Geschöpfen unten auf der Welt teilen könnte. Und deine Unwissenheit bringt mein Herz zum Weinen.  „Ja,Ich möchte verschenken und austheilen, bis die Weisen unter den Menschen wieder einmal ihrer Thorheit und die Armen einmal ihres Reichthums froh geworden sind.“ (Nietzsche, Zarathustra). Komm steig mit mir in die Tiefen des Geistes reicher Götzendiener. Schau, du hast dein kostbares Leben bisher verschwendet nur um in Luxus zu leben. Es ist noch Zeit, es ist noch Zeit, noch ist es nicht zu spät.

Ziehe die Kinderschuhe aus, die du seid Jahrtauseden trägst. Dein Treiben seid vielen Jahren macht viele Menschen wütend und traurig, und doch dürfen wir keine Kultur des Hasses entwickeln. Schau, doch mal, da ganz weit in der Ferne in die Stadt. Weist du wieviele Bäume umgebracht wurden, nur um diese Stadt zu errichten? Die Bäume lobreisen die Existenz jeden Moment und dafür hast du Wälder aus Beton gepflanzt, die das Tote anbeten. Der freie Markt ist dort der Gott deiner Familie und die Kreditkarten seine Propheten.

Bitte, lass uns diesen Krieg beenden bevor die Natur uns mit Gewalt dazu zwingen wird. Ich überreiche dir diese Rose im Namen der Flüsse und Ozeane. So, Lausche genau hin, sie reden die Sprache der Schönheit und Wahrheit.

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