Der große Geist

„Verletzen Sie nicht das Herz der Anderen. Das Gift dieses Schmerzes kommt zu Ihnen zurück.“ Indianische Weisheit

In allem wohnt der große Geist. Die negative Energie des weißen Mannes hat die Beziehung zu unserem Herzen und der Natur blockiert. Pflanzen und Tiere werden nicht angebetet sondern als ein Gut gesehen, welches man kaufen und verkaufen kann. wie kann man denn Wasser und Luft verkaufen? Negative Energie macht den Körper und den Geist des Menschen krank. Wir brechen das Herz des Herzens und dieses Gift kommt als böses Karma zu uns zurück im kollektiven Sinn. Wir alle sind Teil der kollektiven Schuld. Unsere Kinder werden uns eines Tages fragen, warum wir weg gesehen haben als unser schöner Planet vom Menschensohn vergewaltigt wurde. Die globale Familie ist das Heiligtum auf Erden, doch  die Menschen lieben es zu spalten und in der Dualität Befriedigung zu finden. Das Herz des Menschen wurde herausgepflanzt aus seinem Körper und durch die Technologie ersetzt die den Menschen fest im Griff hat. Das Fühlen kommt in unserer Welt nicht mehr vor, denn wenn der Einzelne fühlen würde, dann gerät die Gesellschaft ins Wanken, welches leider nicht mehr passiert. Ob man Drogen nimmt oder ein Teil dieser Gesellschaft ist spielt keine Rolle mehr. In allem ist das Herz und der Verstand betäubt.

Nur in Momenten der Stille können wir den Fluss des Herzens fließen hören. Unsere Städte sind ein Todesurteil für unser Herz, da es hier müde wird. Überall große Schwätzer von hohen Werten und tugendhaftes Gerede. Wissen sie denn nicht, dass die Wahrheit nicht ausgesprochen werden kann. Den großen Geist kann man nicht täuschen, da der Schöpfergeist stets Geometrie benutzt. Die Bibliothek des Wissens wohnt im großen Geist. Dort können nur die Erwachten Seelen Einblick bekommen in die Bücher der Erkenntnis.

Erwachte Seelen, die um das Mysterium des großen Geistes wissen, sie beugen sich nicht vor den konditionierten Kreaturen, denn diese Handlung würde bedeuten, den Schöpfer zu verachten und ihm nicht zu Vertrauen. Der weiße Mann beugt sich seinen Göttern, denn er besitzt davon viele. Im Herzen ist der Tempel der Liebe zu Hause. Die Natur ist stets verbunden mit dem Herzen. Wenn der Mensch die Natur nur konsumiert und nicht zur Natur wird, dann wird sein Herz zu Stein und er wird zu einem weißen Mann, egal welche Hautfarbe er auch haben mag.

Selige Tränen zu vergießen stehen nicht jedem Wesen zu auf Erden. Dies ist eine Sache der Bestimmung, und die Erwachten Seelen sind stets in Minderheit. Nur über den Weg der Tränen kann man in das Land des Regenbogens finden. Dort verweilt das Herz in prächtigen, wundervollen Farben.

Keine menschliche Macht kann den großen Geist besiegen. All die Waffen, Hochhäuser, Technologien und Gefängnisse lassen das Herz des Menschen sterben. Doch die Liebe zum großen Geist wird stets siegen ob hier auf Erden oder in anderen Leben und Dimensionen. Die Liebe kann man nicht bezwingen.

Im Lande des großen Geistes wohnen die Liebenden. Ihre Sprache kann der weiße Mann nicht verstehen. Die Liebenden sind nackt und arm. Sie brauchen keine großen Reichtümer. Ihre Augen sind gefüllt voller Tränen und Schönheit. Ihre Sprache wird noch Ewigkeiten gesprochen werden, während der weiße Mann für immer vergessen wird. Der Lärm der lauten Zivilisationen wird niemals den Weg zum großen Geist finden. Das Herz irrt in diesen Wegen und weis nicht wohin mit ihm.

Taube Herzen können nur in der großen Stille erhört werden. Die Klänge des kosmischen erreichen hier das Gehör des Menschen. Die Menschheit wartet immer noch auf den Tag, wo sie die Hochzeit mit der Existenz feiern kann. Eine Welt die um die Geheimnisse des Lebens wissen würde, könnte nicht in so einer grausamen Lage sein, wo Wettbewerb alle Herzen vergiftet. Heiraten soll der Mensch mit der universellen Liebe die im großen Geist wohnt. In das Reich der liebenden Götter soll der Mensch nun endlich finden, bevor die Zeit zu spät ist. Das Lächeln der Liebenden öffnen himmlische Tore und all die Verschleierung im Kopf des Menschen zu beseitigen.

Ja, das Leben ist wie eine lange Schiffsfahrt über das weite Meer. Wieso kann der Mensch sich nicht auf machen zu unbekannten Kontinenten und Ufern? Weshalb bleibt er stets im Lande seiner Ahnen und kann sich nicht von seinem Stamm trennen. Er möchte das Leben nicht zu höheren Welten vorantrieben. Sein egozentrisches Verhalten hat uns in diese Misere geführt. Wieso möchte er nicht die himmlische Ehe erleben, sondern vergnügt sich mit der irdischen Vermählung. Der Bote des Herzens klopft an  seine Türe zu jeder Stunde seines Daseins, doch er möchte die Türe nicht öffnen. Es muss die Furcht vor der Liebe sein, schätze ich. Im Garten der Liebe wohnen die majestätischen Blumen. Ja, für die Biene ist die Blume der Bote der Liebe, sagt Khalil Gibran, doch für die sterbliche Masse gilt dies nicht. Sie möchte keinen Boten der Liebe in ihrer Welt dulden. Zu gefährlich ist dieser Bote für ihre künstliche, tote Ordnung.

Ihre Welt ist Eiskalt und Erfroren. So lasset die Sonne scheinen über euer Land. Ihr werdet sehen, der Schnee wird schmelzen und mit ihm alles Böse. Lasst die Existenz in euren Herzen wohnen. Sein Beitritt wird Liebende aus euch machen. In der universellen Sonne wird euer Leid verschwinden, ihr werdet sehen. Das Vergängliche gleicht den Intellektuellen Menschen. Sie häufen Wissen an, und doch finden sie nicht zur Weisheit die Ewig ist.

In prachtvollen geschmückten Palästen findet das Herz keine Wohnstätte, da dies alles vergänglich ist. Die vergänglichen Wesen möchten durch diese Paläste Macht darstellen, aber diese Handlung beruht auf Unwissenheit . Im Hause der göttlichen Vernunft kommen nur Herzen hinein deren Trachten nicht nach Macht zu streben sind. Das Herz ist sanft wie eine Rose. Menschen die ein Auge für sanfte Welten haben können nur die Zartheit des Lebens erfühlen. Jene Menschen sehen die Zartheit und Verletzbarkeit in allen Wesen und möchte in der göttlichen Harmonie leben und keinem Schaden zufügen. In jedem Winkel der Erde kann man die Liebe sehen, wenn man Konditionierungen ablegt. Hinter den Wolken scheint stets die Sonne. Die Sonne ist das Milde im Milden und das Sanfte im Sanften. Sie wärmt alle Wesen in der Welt. Doch die Menschen schaffen durch ihre egoistische Art zu leben große Unordnung. Die Augen der Herde scheint blind zu sein für den verborgenen, kosmischen Ablauf.

Ich sehe so viele verwirrte Seelen auf den Straßen herumlaufen. Sie wissen nicht wohin mit ihnen, doch wenn man sie fragt, scheinen sie alles zu wissen. Dies muss die größte Unwissenheit sein. Diese Art von Geschöpf sieht die Erde nicht als das heiligste Antlitz Gottes. Deswegen tötet er andere Lebewesen um sie zu essen und ihrer eigenen Lieblosigkeit zu verfallen.

Es braucht Augen der Liebe um den großen Geist zu sehen.

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s