Zur Poesie werden…

 

Frida-Kahlo

 

„Wenn eure beiden Augen eins werden, wird Licht sein.“ Jesus Von Nazaret.

 

Im tiefsten Walde erblüht eine Blume. Voller Anmut und Glanz ist ihre Schönheit. Sie muss die Verkörperung des Geliebten sein. Ihr erhabener Weg führt zur Poesie, in das Land der Dichter. Die Blume verströmt ihre Freude an die Winde die sie beschützen und umgeben. Voller Vertrauen blüht sie um der Liebe willen. In ihrem Teilen ihrer Schönheit verlangt sie nichts von uns Menschen. Nein, sie verströmt ihre Liebe und ist ihrer Poesie Überdrüssig.

Wieso schafft der Mensch es nicht zur Poesie zu werden? Warum kann er keine Welt erschaffen, wo die Poesie über die Menschen regiert? Schau, in der Natur singt die Existenz ihre schönsten Lieder, doch der Mensch ist taub für diese Lieder.

Im tiefsten Leben sind immense Schätze versteckt. Sie halten sich verborgen in den Tiefen der Ozeane. Dort ist die Lebensquelle zu Hause. Anstatt sich dem Tiefen zu widmen, haben die Leute kein Interesse daran ins Lande der Poesie auszuwandern. In ihrem Konformismus lebt es sich einfach und billig.

Liebe ist etwas sehr seltenes auf der Welt. Es ist nur den Liebenden verwehrt dies zu Leben. Nur Wesen, die eine innere Revolution erleben, können zur Poesie aufsteigen.

In ihrer Welt herrscht Angst. Ihre Lebensweise ist gegen sich selbst gerichtet. Dort kann keine Liebe entstehen. Nur in unschuldigen Geistern ist die Existenz Zuhause. In einer Kultur, in der das Morden von Tieren Ansehen und Macht bringt, kann nichts Erhabenes passieren.

Die Liebe der Liebenden kennt eure Gesetze nicht. Die Gesetze der Ökonomie sind gegen das Leben gerichtet. Liebe kennt nicht die Währung Geld und Besitz. Deswegen ist ein Liebender ein Gebender. Er kennt das Nehmen nicht. Wahre Religiosität ist ein Akt des Gebens. Doch eure organisierten Religion möchten nur nehmen und den Geist und den Körper des Menschen verkrüppelt haben. Mohammed war ein Liebender, Jesus war ein Liebender, Krishna, Moses und Buddha waren alle Liebende. Sie alle haben vom Buch der Liebe getrunken. (Koran)

Zur Poesie zu werden, bedeutet in allem die Schönheit der Existenz zu sehen. Wesen, die zur Poesie werden bekommen eine schöne Aura, ihr Laufen und Gehen ist majestätisch. In der Poesie hat die Liebe Augen und kann sehen. In der Welt der Menschen ist ihre Liebe blind und voller Neid und Eifersucht.

Darum ist die Nahrung der Liebenden ihre Poesie. Unsere Gedichte sind unsere Medizin und unser Doktor. Ja, Liebende verneinen eure Welt. Nicht aus Anarchie, nein aus Liebe zu ihrem Tempel der Liebe. Sie akzeptieren keine Autorität außer der Liebe. Liebende mögen Außenseiter in der gewöhnlichen Welt sein, und in der Menge womöglich ganz allein. Doch, darf man nicht vergessen, dass die Wahrheit ein Pfad ist, der nur im Alleinsein bestritten werden kann. Auf diesem Weg verlieren die Märtyrer der Liebe ihr Leben um von neuem Geboren zu Werden und um im Lande des Herzen neu auf die Welt zu kommen.

Wesen die zur Poesie werden öffnen stets ihre Blütenblätter um ihren Duft mit den Menschen zu verströmen. Ihre Blume ist so übervoll voller Poesie, dass  sie ohne das Teilen sterben würden. Die Sprache der Liebenden ist Stille. Sie sprechen miteinander ohne etwas zu sagen. Doch schaut euch eure Welt an! Sie ist laut und voller Geschwätz um Nutzloses. Poesie heilt die Wunden des Menschen. Er ist verwundet von seiner Geschichte. Seine Ahnen haben ihm nichts Gutes angetan. Sie gingen den Weg der Steine.

Der westliche Verstand kennt nicht die Mysterien der Poesie. In seiner Logik möchte er das Leben rationell leben. Dies ist aber gegen die Gesetze der Liebe. Deswegen gibt es im Westen keine Liebenden. Die Wege der Liebe kann man nicht mit einem logischen Verstand sehen. Das Leben welches Poesie bedeutet ist in seiner Natur Widersprüchlich. Nur reife Wesen finden den Weg zu den Ufern der Poesie. Sie verlieben sich nicht. Denn sie sind bereits schon vor langer Zeit zur Liebe aufgestiegen. Nur Götzendiener verlieben sich. In ihrer Vernarrtheit wollen sie das Objekt ihrer Begierde beherrschen und dies entsteht aus purem Hass. Freiheit ist der höchste Wert. Sie aber umgehen ihr Herz und wollen lieben. Dies akzeptiert die Liebe nicht. Ihre Gesellschaften haben stets das Herz  Umgangen. Deswegen ist ihre Welt voller Chaos und neurotisch erkrankten Menschen.

Poesie entsteht, wenn man nach Hause kommt. Dort ist die Liebe eine Wesensqualität und es ist nicht abhängig von einem Objekt oder abhängig von einem Ereignis in der Außenwelt. Überall wo der Liebende hinkommt verstreut er die Samen der schönsten Blumen. Liebe liebt alles. Für ihn ist die Liebe an sich genug.

Die Liebenden wissen um die höchste orgasmische Erfahrung. Sie haben den Zugang zu ihrem weiblichen Wesen in ihnen gefunden. Nur das Weibliche ist Poetisch und voller Liebe. Liebenden finden im Inneren den Wen Weg zum Ganzen. Die Dualität verschwindet. Tag und Nacht werden „Eins“.

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