Welches war meine Schuld?

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Ein Weltreisender bereiste die Welt und wurde zum liebenden Wanderer. Und doch verlor niemals seine Wurzeln, die der Ewigkeit gewidmet waren und sind. Er flog hoch wie ein Adler und kam immer wieder zu seinem Nest zurück. Groß war seine Schuld, und schlimm sein Vergehen, seine Schande geheim und schwer. Auch wenn er wusste, dass die Masse unten im Tal ihm stets ein Dorn im Auge sein würden, so beschloss er voller Ehrfurcht vor dem Leben  seine Wanderung stets zur Geliebten fort zu führen. Es war seine kindliche Unschuld die seine Höhenflüge der Seele ermöglichten. Nein, er war kein religiöser Mensch im Sinne der traditionellen herrschenden Götzenideologie welches die Menschen Religion nannten. Und doch war seine Sprache die der Propheten und Mystiker. Er erneuerte die prophetische Botschaft, welches seine Revolte gegen die organisierten Religionen war. Er entlarvte ihre Heuchelei im Namen Gottes. Ja, schwer war seine Schuld und groß sein Verbrechen.

Welches war nun seine Schuld? Die Menschen liebten es in der Sklaverei zu Hause zu sein. Sie konnten nicht fliegen. Er brachte den Menschen die Flügel des Buches der Schönheit. All seine Werke und Dichtungen waren eine Interpretation des Korans. Es ist nicht einfach für die Religion der Ahnen, die seid Generation immer das gleiche gehört hatten, wenn einer kommt und ihre Glaubenssätze von Grund auf Erneuert und hinterfragt. Sie hatten solch eine Schönheit stets nie gehört von ihren Ahnen. Diese Menschen, die eigentlich nicht Gott folgten sondern den Göttern ihrer Ahnen. Dies bedeutet in theologischer Sprache Götzendienst.

„Ich blieb fern von euren Tempeln und Gotteshäusern, da die Liebe dort nicht wohnte. Die traditionelle Art und Weise Religiös zu sein verachtet den Schöpfer mit ihrem Denken und Handeln. Im Universellen fand ich meine Familie. Nein, ihr könnt mir nicht zu einer Gruppe zuordnen. Aus der Liebe bin ich gekommen, dahin werde ich bald zurückkehren. Nein, ein Gläubiger oder Ungläubiger wie ihr möchte ich nicht sein. Im Lande des Wissens sind die Lieder der Liebenden zu Hause. Nein, auch kein Intellektueller möchte ich sein. Sie sind schuldig und sind genauso Heuchelnd wie die traditionellen, Religiösen oder an nichts Glaubenden Menschen.

Ich bin ein Tanz der Liebe. Ein Dichter und Mystiker. All  die Blüten meines Gartens sind der unbekannten Göttlichkeit gewidmet. Meine Fenster öffne ich nur wegen dem Frühling der Göttlichkeit. Ihr lebt in Käfigen aus Gold. Eure Tische sind gedeckt, und doch wisst ihr nicht, dass eure Seele noch nicht geboren ist. Eure Gesellschaften und deren Bewohner möchten nicht in den schönsten Himmel fliegen. Wieso sollte ich euch Achten? Nein, wir sind und können nicht auf gleicher Ebene sein. Eure Welt ist voller Spaltung. Wir Liebenden können nicht aufhören vom Himmel zu träumen. Da dort der Geliebte wohnt. Jede Sekunde streben wir nach ihr und fließen mit dem Fluss des Liebens, in der Hoffnung, dass der Geliebte eines Tages zu seiner Geliebten findet. Eure Welt möchte keine Liebenden Menschen bei euch wohnen lassen. Deswegen kreuzigt und vergiftet sie während sie am Leben sind. Und dies ist auch der Grund, warum die Existenz eure Gebete nicht erhört. Gott ist taub und wendet euch den Rücken zu. Eure Gebet stammen aus der Sehnsucht eures Ego. Sie sind nicht der Aufschrei in Einheit mit der Existenz zu leben.

Ja, das Niedere kann das Obere nicht verstehen. Deswegen war ich unter euch stets ein Fremder und Außenseiter. Es ist das Gesetz der Sache, dass die Masse niemals den Liebenden Wesen vergibt. Sie müssen beseitigt werden. Sie muss ihn zerstören, damit sie mit sich selbst in Frieden leben kann. Ich brachte euch einen neuen Wortschatz, eine neuen Menschen. Den „Liebenden“. In euch allen steckt dieselbe Schönheit wie bei den Liebenden. Doch, dies tut weh, wenn man das Leid nicht auf sich nehmen möchte. Deswegen verstehe ich eure Minderwertigkeit mit gegenüber. Ihr müsst mich umbringen. Dies wusste ich bereits am Anfang dieser Reise, da meine Vorfahren genau den gleichen Weg mit euren Ahnen gingen.

Ihr müsst mich umbringen, hört ihr? Sonst werdet ihr niemals so weiterlen können. Ihr könnt euch nicht dem Billigen und der Hurerei weiterhin widmen, mit alle euren Religionen und falschen Göttern. So, bringt mich um. Hier ist mein Leib. Er gehört dem Tyrannen in euch. Wenn ich beseitigt bin, seid ihr alle wieder gleichwertig und es läuft keiner mehr in den Bergen in eurer Welt herum und tanzt mit den Wäldern den Tanz der Seligkeit.

Eure Welt ist betrügerisch, ihr seid alle auf eure eigene Art und Weise kriminell. Alle sind eifersüchtig und ehrgeizig. Ihr sprecht alle die gleiche Sprache, auch wenn sie sich manchmal unterscheiden. Es ist die Sprache des Geldes. Diese Sprache kann sich der Wahrheit nicht widmen. Es ist ein Naturgesetz. Ihr ignoriert den liebenden Geist in mir. Dies macht ihr Bewusst in eurer Unwissenheit. Ja, nicht alle Menschen besitzen eine Seele. Dies ist kein Geburtsrecht. Ihr habt den Samen doch eure Gärten sind verschmutzt. Nur sehr wenige Menschen in der Menschheitsgeschichte haben den Sprung zur Seele geschafft. Neunundneunzig der Menschen werden niemals geboren. Ihre Körper bewegen sich zwar, doch zum Übermenschen werden sie nicht. Das ist ein trauriger Zustand. In dieser Traurigkeit wollte ich euch helfen den Weg zum reinen Wasser zu finden. Doch, ihr habt nun mein Todesurteil gefällt. Doch, bitte seid aufrichtig, nur einmal und tötet mich. In meinem Tod werde ich zu den anderen Liebenden finden. Ich habe von den Wundern des Lebens mich ernährt. Eure Welt kann mir fern bleiben. Früher hat man die Liebenden ans Kreuz genagelt. Die Formen der Folter ändern sich von Zeit zu Zeit. Ihr hattet kein Willkommen für mich unter euch. Meine Gegenwart störte euren betrunkenen Schlaf. Ihr wart unter Drogeneinfluss. Ob nun religiöser, atheistischer, politischer oder wirtschaftlicher Art. Alle Drogen sind gleicher Natur. Sie verhindern den Weg zum Tempel der Liebe.

Ich befreite mich von all euren teuflischen Strukturen und fand in das Land der Poesie und Dichter. Ich rebellierte gegen eure Welt, welches eine große Sünde in euren Augen war. Die größte die es gab.

Etwas bezauberndes, unbekanntes drang in mich hinein und ich verlor mich selbst in diesen unbekannten Wegen. Welch ein Segen.

So hier bin ich nun. Bereit zu sterben. Mein Gewand braucht ihr nicht mehr auszuziehen um mich zu entblößen vor den Menschen. Nein, in Nacktheit lebte ich mein Leben. In purer nackter Wahrheit. Bereit bin ich nun zu sterben. So tötet mich. In einigen Sekunden werde ich nicht mehr unter euch sein, doch unsere Herrschaft fängt an in der Sekunde an dem unser Geist weiter reist zu anderen Ebenen. Die Lieder der Liebenden werden stets für immer gesungen werden, währen niemand sich an eure bösen Lieder erinnern wird.

 

 

 

 

 

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