Selbstgespräche

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Ich schaue durch das Fenster des Lebens. Die Menschen widmen sich ihren Leidenschaften und gelangen nicht zur seligen Ruhe. Nur sehr wenige Menschen möchten mir ihrer Seele zum Himmel aufsteigen. Touristen besteigen den Himalaja und konsumieren alles was sie nur in die Hände bekommen, aber niemand möchte  den Himalaja seines eigenen Wesens besteigen. Ich sehe, dass die Dichter und Mystiker die Spiegelung der Wahrheit sind. Sie wohnen in einer ganz anderen Dimension, obwohl sie unter den gewöhnlichen Menschen auf der Welt verweilen. Die Wissenschaftler sind die neuen Priester der heutigen Zeit. Sie haben nur ihr Kostüm gewechselt. Was sie sagen, darf nicht bezweifelt werden. Ihr inneres Auge ist blind. Verwirrt hat mich ihre Welt. Die Tage ihrer Welt sind dunkel.

Ich bin die Stimme der Armen und Ausgestoßenen. Wo immer ich einem Reichen und Habgierigen Menschen begegnete, dort war ein fürchterlich, schlimmer Gestank. Ich springe jeden Tag in den Fluss des Lebens und nehme es durch meine Werke mit den stinkenden Reichen Menschen auf. Sie stehen am Ufer des Lebens. Sie haben keinen Zutritt zum Fluss der Liebe. In ihren Häusern brennt kein Licht. Sie sind in einem hoffnungslosen Zustand. Sie werden sich niemals auf die Reise zum Ozean machen werden, da sie die Gesetze der Natur und das Recht der Armen verstoßen haben. Nur die heimatlosen Wanderer werden von den Händen des Lebens umarmt. Sie wohnen in Zelten und brechen jederzeit auf zu neuen Orten. Ihr Geist ist verrückt geworden vor Liebe.

Die Menschen leben eine Lüge. Sie denken, dass ihre Kinder ihnen gehören würden. Doch das ist gegen die Gesetze der Natur. Wir alle sind nur Reisende die sich auf dem Weg begegnet sind. Deswegen bindet keine Fesseln um eure Kinder. Jahrhunderte Lang habt ihr sie nun schon vergiftet mit euren Konditionierungen. Nichts gehört dem Menschen. Jeglicher Besitzt bedeutet eine kriminelle Tat.

Ja, die höchste Wahrheit auszusprechen ist ein dorniger Pfad. Schaut, wie sie mich kreuzigen. Nur die Art hat sich geändert. Auf den höchsten Gipfeln zu wohnen ist nicht angenehm für die Masse und früher oder später wird sie sich rächen und die Liebenden kreuzigen. Doch ich beuge ich ihrer Kreuzigung. Denn alles hat einen Grund warum etwas passiert. Hinter der Kreuzigung muss auch etwas sehr schönes Sein. Die Schuld war es ihre verfälschten Religionen zu entlarven und zu sagen, dass all ihre Gesellschaft aus einer religiösen Haltung besteht. Auf ihrem Geld steht sogar der Name ihres falschen Gottes drauf. Die Liebe der Liebenden ist stets Echt. Ihr Wissen ist nur geklaut. Sie kommt aus dem Intellekt. Dem Feind der Liebe. Meine Werke sind ein Medium der Existenz sich auszudrücken. Es ist eigentlich nicht meine Meinung. Ich spreche ihre Sehnsucht eigentlich nur aus. O welches schöne Glück. Die Lieder der Ewigkeit werden von den Armen und Ausgestoßenen gesungen. Die Reichen besitzen keine Kreativität. Sie werden nicht vom Leben gesegnet. Ihr Geist ist träge und mechanisch.

Sie bewerfen mich mit Steinen und kreuzigen mich jeden Tag aufs Neue. Doch ist es ihr eigenes Selbst welches sie verletzen. Gegen die höchste Wahrheit kann man nicht siegen. Auch wenn sie ihr ganzes Heer, ihre Polizisten, Staaten, Zeitungen und Konzerne gegen mich richten. Sie werden nach ihrem Tode vergessen sein, doch unsere Lieder werden von den Kindern der Ewigkeit gesungen werden. Mit Lächeln auf den Gesichtern werden sich die Liebenden Wesen an uns erinnern. Ja, die Menschen laufen auf falschen Wegen seit Jahrhunderten. Ja, in den Tieren, in der Katze, im Hund, im Löwen, im Tiger, in den Vögeln träumt Gott viele Träume. Nur der Mensch ist ohne Träume geblieben.

Was ich immer wieder sah im Blick durch das Fenster des Lebens war, dass man den guten Menschen nicht vergibt. Deshalb sind die Menschen zornig auf diejenigen die zur Liebe aufgestiegen sind. Man kann es überall beobachten. Die Masse bekommt Schuldgefühle in der barmherzigen Güte der Liebenden. Die Lügen der Masse wird durch die Liebenden aufgedeckt. Die Liebenden werden zu Lebzeiten stets bespuckt von der Masse. Die Höhe ihrer Geister kann nicht geduldet werden von der blinden Herde. Eigentlich kreuzigen sie ihre eigene Schuld, wenn sie mich diskriminieren. Allein die Gegenwart der Liebenden die aus dem Lande der Romane kommen ist beängstigen für sie. Zu gut und weich ist unser Herz um in ihrer gewalttätigen Welt zu leben. In unserem Schweigen sagen wir die Wahrheit. Warum nur diskutieren mir niederen Menschen. Es macht keinen Sinn. Ich sah die erhabene Schönheit des schönsten Gottes in seiner schönsten Pracht. Meint ihr, dass ich noch auf euer Wort höre? Zu niedrig ist eure Welt für einen Liebenden Geist. Deswegen sind die Liebenden stets in Rebellion gegen die Masse.

Alle Dinge kehren zu einem zurück. Was die Menschen verteilen kehrt eines Tages zu ihrem Hause zurück. Ihre Wut und ihr Hass wird ihnen früher oder später zum Verhängnis führen. Die Liebenden teilen nur Blumen aus. Alles böse was die Menschen anderen Wesen antun, tun sie sich selbst an.  Sie bespucken die Liebenden. Der Speichel ihres Hasses wird den Weg wieder zu ihnen finden. Folglich werden die Liebenden nicht verletzt davon sein. Ihr Weg ist ein billiger Weg. Die Liebenden kommen von weiten, dornigen Wegen. Deswegen ihre Wut. Das Harte besitzt keine Schönheit. Das feinfühlige ist zart und widmet sich den femininen Kräften. Zu Lebzeiten verurteilten sie uns. Nach unserem Tode werden sie uns Anbeten. Welch ein neurotisches Spiel.

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